Aktuelle News und Informationen


Verbraucherschützer fordern Kontrollsystem: Online-Lebensmittelhandel – ein Risiko?

„Nicht registrierte Lebensmittelhändler sind ein Risiko“

Zuständig ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die Behörde beherbergt seit Juli 2013 die gemeinsame Zentralstelle „Kontrolle der im Internet gehandelten Erzeugnisse des LFGB und Tabakerzeugnisse“, kurz G@ZIELT. Unter „Erzeugnissen des LFGB“ sind Lebensmittel, Futtermittel, Kosmetika und Bedarfsgegenstände zu verstehen.

Mehr auf www.handelsblatt.com.

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Antibiotikaresistenz: Carbapenemase-bildende Keime in Nutztierbeständen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat erstmals Carbapenemase-bildende Enterobakterien in Proben aus Nutztierbeständen aus dem Jahre 2011 und erneut aus den Jahren 2015 und 2016 nachgewiesen. Diese Resistenz gegen Carbapeneme kann zwischen verschiedenen Bakterien weitergegeben werden. Verbraucher können theoretisch über Lebensmittel, die vom Tier gewonnen werden, oder durch den direkten Tierkontakt Bakterien aufnehmen, die diese Resistenzeigenschaft haben. Sollte dann eine antibiotische Behandlung notwendig werden, könnten solche Keime ein Problem darstellen, da bestimmte Medikamente gegen die Infektion nicht wirken könnten. Auch die Einschleppung solcher Keime in Krankenhäuser könnte schwerwiegende Folgen haben. Aus diesem Grund muss die Verbreitung von Carbapenemase-bildenden Keimen möglichst verhindert werden.

Mehr auf www.bfr.bund.de.

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Patulin in Äpfeln und Apfelerzeugnissen

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit untersucht am Standort Braunschweig routinemäßig Fruchterzeugnisse auf ihren Gehalt an Patulin.

Patulin ist ein sekundäres Stoffwechselprodukt (Mykotoxin), das von Schimmelpilzen der Gattung Aspergillus- und Penicillium gebildet wird. Patulin kommt als Verunreinigung häufig in verschimmeltem Obst, Gemüse und Getreide vor, wichtigste Kontaminationsquelle sind jedoch Äpfel und Apfelerzeugnisse.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

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Krebserregende Stoffe in Schwangerschafts- & Stilltees

„WISO“ hat 28 Kräutertees für Schwangere und Stillende aus dem Lebensmittelhandel, vom Discounter, aus Apotheken und Drogerien in einem unabhängigen Labor testen lassen. Mit Abstand am stärksten mit PA belastet ist der "Umstandstee 1" von Vita et Natura. Die Belastung einer Tasse erreicht sogar den Richtwert des Bundesinstitut für Risikobewertung – der bei einem Erwachsenen auf Dauer nicht überschritten werden sollte. Werden davon, wie auf der Verpackung angegeben, für die Zubereitung einer Kanne Tee fünf Teelöffel verwendet, übersteigt das den empfohlenen Richtwert um das fünffache. Auch elf andere Produkte sind mit PA belastet. Zehn von zwölf Tees sind Bio-Produkte.

Mehr auf www.zdf.de.

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Die Wurst ohne Fleisch - vegetarische und vegane Fleischersatzprodukte

Das Angebot an vegetarischen Fleischersatzprodukten wächst. Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumgüterforschung haben sich die Umsätze mit Fleischersatzprodukten und pflanzlichen Brotaufstrichen in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung im August 2015 berichtete. Laut einer dpa-Agenturmeldung vom September 2014 setzte sich ein bekannter niedersächsischer Wurstfabrikant das Ziel, innerhalb von fünf Jahren mindestens 30 Prozent des Umsatzes mit vegetarischen Erzeugnissen zu erzielen. Gleichzeitig geht die Nachfrage an Wurst und Fleisch zurück. In diesem Spannungsfeld ist die Diskussion um die Bezeichnung der Konkurrenzprodukte aufgeflammt.

Das Lebensmittel und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover hat in einem Projekt mit 30 Proben die Zusammensetzung und Kennzeichnung von Fleischersatzprodukten untersucht.

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Cadmium und andere toxische Elemente in Kindernahrung?

Die besonders empfindliche Verbrauchergruppe der Säuglinge und Kleinkinder wird durch Einführung neuer und reduzierter Höchstgehalte immer besser geschützt. Erfreulicherweise wurden bislang keine Höchstgehaltsüberschreitungen an toxischen Elementen in Kindernahrung festgestellt.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

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Kaffee aus Äthiopien - Bio-Siegel außer Kontrolle

Europas Behörden überwachen die Kontrolle von Biolebensmitteln aus Nicht-EU-Ländern nur mangelhaft: Seit Jahren erhält die Europäische Kommission detaillierte Beschwerden über mutmaßlichen Pfusch bei den äthiopischen Niederlassungen der Ökokontrollstellen Kiwa BCS und Control Union – zwei der weltweit größten Biokontrollfirmen. Beide sollen Produzenten von hunderten Tonnen Kaffee trotz Verstößen gegen wichtige Ökovorschriften das Bio-Siegel gegeben haben. Doch statt die Vorwürfe vor Ort zu überprüfen, bleiben die Behörden weitgehend untätig.

Mehr auf taz.de.

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Moringablattpulver – weiterhin mit Rückständen und unlauterer Bewerbung

Noch immer nicht super: das „Superfood“ 

Die Untersuchungsergebnisse von Moringablattpulver im Jahr 2016 zeigen weder hinsichtlich der Rückstandssituation noch bezüglich der irreführenden Bewerbung eine Verbesserung gegenüber den Vorjahren. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 15 Proben Moringablattpulver untersucht, davon waren 2 Proben als „Nahrungsergänzungsmittel“ bezeichnet. Eine Probe enthielt Salmonellen und wurde als gesundheitsschädlich beurteilt. 11 der 15 Proben wurden auf Pestizidrückstände untersucht. Acht Proben wiesen eine oder mehrere Überschreitung(en) der gültigen Höchstmengen für Pestizide auf. Eine Probe enthielt Nikotin mit einem Gehalt von 16 mg/kg. Diese Probe wurde als nicht sicher beurteilt und von einem externen Toxikologen als gesundheitsschädlich eingestuft. Alle 14 Proben, bei denen die Kennzeichnung und Bewerbung geprüft wurde, waren zu beanstanden. Hauptsächliche Mängel waren irreführende nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben.

Mehr auf www.cvuas.de.

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Eier in verarbeiteten Produkten

Der Greenpeace-Marktcheck hat im Februar Lebensmittel mit Ei in den Supermärkten unter die Lupe genommen. Denn in Fertigprodukten können Eier aus Käfighaltung nach wie vor nicht ausgeschlossen werden können.

Die Supermärkte punkten mit ihren Eigenmarken, bei denen die verwendeten Eier meist aus Freiland- und Bodenhaltung stammen. Interspar wird Testsieger vor Merkur, beide erhalten ein „Gut“.

Mehr auf www.greenpeace.org.

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Törtchen und Co: Feine Backwaren im mikrobiologischen Check 2016

Im Jahr 2016 sind im LALLF 154 Proben Feine Backwaren mikrobiologisch auf Krankheitserreger und Hygieneindikatoren untersucht worden. Es handelte sich um verschiedenste Varianten Kuchen: von Sahneschnitten über Rumkugeln bis zu verschiedensten Cremetorten, zum Teil mit Nüssen oder Früchten.

Elf Proben fielen wegen zu hoher Keimgehalte auf. „Eine Probe davon war aufgrund einer Warnwertüberschreitung als gesundheitsschädlich einzustufen. Sie enthielt Listerien“, sagt Birte Andreas, Dezernatsleiterin Mikrobiologie in der Lebensmitteluntersuchung des LALLF der Untersuchungsstelle in Neubrandenburg.

In 10 weiteren Proben wurden sogenannte Hygienenachweiskeime (z. B. Enterobakterien, Escherichia coli) in Konzentrationen nachgewiesen, die für deutliche Hygienemängel bei der Herstellung oder der Abgabe der Feinen Backwaren sprechen...

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Erfolgreich abgemahnt: Ein Hauch von Honig reicht nicht aus

Auf dem Etikett lobte REWE sein Produkt als „Jardinelle Cornichons mit Honig“ aus. Mehrere Wabenstücke und ein Löffel mit Honig unterstrichen den Eindruck, ein Produkt mit Gurken sowie dem Bienenerzeugnis zu bekommen. Tatsächlich steckten in dem Glas aber nur 0,1 Prozent Honig sowie reichlich Zucker plus Aroma, wie ein Blick auf die Zutatenliste zeigte.

Mehr auf www.lebensmittelklarheit.de.

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Krebserregende Stoffe in Bio-Babytees

Babytees sind mit krebserregenden Pflanzengiften belastet. Dies ist das Ergebnis unserer Stichprobe. In fünf von insgesamt 17 Kräuter-Babytees konnten sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PAs) nachgewiesen werden. Laut Bundesamt für Risikobewertung (BfR) kann dieses pflanzliche Gift den Organismus schädigen und bei langer und hoher Dosierung Lebertumore verursachen.

Mehr auf www.zdf.de.

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Wieder Gammelfleisch im Trentino beschlagnahmt

Die Sondereinheit der Carabinieri für Lebensmittelsicherheit und Hygiene NAS hat gemeinsam mit den Carabinieri von Cles rund 100 Kilogramm verdorbenes Fleisch beschlagnahmt. Das Fleisch befand sich in einer Gefriertruhe eines beliebten Restaurants auf der Paganella-Hochebene.

Mehr auf www.suedtirolnews.it.

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Gentechnik Erntemonitoring 2016 – keine Auffälligkeiten

Die Untersuchungen der Ernte in Baden-Württemberg auf gentechnische Veränderungen sind nun abgeschlossen. Schwerpunkte des Stichprobenprogramms mit insgesamt 116 Proben waren wiederum Mais und Raps, aber auch Soja und Lein. Außerdem wurden 2 Zuckerrübenproben untersucht.

Mehr auf www.cvuas.de.

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Alles noch frisch? - Prüfung der Haltbarkeitsangaben bei Fleisch und Fleischerzeugnissen

Fleisch und Wurst wird zunehmend in vorverpackter Form angeboten. Bei den Verbrauchern erfreuen sich Fertigpackungen großer Beliebtheit, da sie auch in Discountern erhältlich sind und daheim im Kühlschrank meist noch ein paar Tage aufbewahrt werden können. Neben rohen Fleischzuschnitten wie Koteletts, Suppenfleisch oder Hähnchenbrustfilets findet man in den Kühlregalen auch zubereitetes Geschnetzeltes, Hackfleisch, Brühwursterzeugnisse in Form von Würstchen oder Aufschnitt und vieles anderes mehr. Zur Verlängerung der Haltbarkeit sind die Verpackungen meist vakuumiert oder enthalten eine Schutzgasatmosphäre.

Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES wurde im Jahr 2015 das angegebene Haltbarkeitsdatum verschiedener Erzeugnisse in Fertigpackungen überprüft.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

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Hepatitis A- und Noroviren in tiefgefrorenen Beerenfrüchten

Tiefgefrorene Früchte sind ein beliebter Frischobstersatz. Gern werden sie roh zur Zubereitung von Süßspeisen genommen. Im LAVES wurden im Jahr 2014 verschiedene Mischungen von tiefgekühlten Obst- und Beerenmischungen aus dem Einzelhandel auf das Vorhandensein von Noroviren und Hepatitis A-Viren untersucht.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

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Bei Reis entscheiden Sorte und Zubereitung über Giftigkeit

Reis kann giftig sein? Ja, sagt ein Wissenschaftler; allerdings hängt es stark von der Sorte und von der Zubereitung ab, ob man sich unbewusst eine gesunde Mahlzeit zubereitet - oder eine ungesunde.

Mehr auf www.welt.de.

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Europäische Rinderhalter sollen Sperma von geklonten Bullen eingesetzt haben

Angeblich sollen Kühe, die von geklonten Bullen abstammen, in einem Register britischer Züchter eingetragen sein. Und sie hätten bereits Nachkommen. Das behauptet der agrarkritische Verein testbiotech und vermutet, dass es wahrscheinlich noch wesentlich mehr Tiere in der EU gebe, die von geklonten Bullen abstammen.

Mehr auf www.topagrar.at.

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Verfälschte Lebensmittel

Sie sind kaum zu erkennen, unnötig teuer und manchmal gefährlich: Imitate. Ein Milliarden-Geschäft.

Mehr auf www.sz-online.de.

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Verbrauchsdatum

Umfassende Informationen zu folgenden Themen:

  • Was bedeutet die Kennzeichnung „mindestens haltbar bis..."?
  • Kann ich ein Lebensmittel nach Ablauf dieses Datums verzehren?
  • Was bedeutet die Kennzeichnung „zu verbrauchen bis..."?
  • Kann ich ein Lebensmittel nach Ablauf dieses Datums noch verzehren?
  • Von wem werden das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Verbrauchsdatum festgelegt?
  • Dürfen Lebensmittel nach Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums oder des Verbrauchsdatums noch verkauft werden?
  • Wie gehe ich mit Lebensmitteln um, die nicht mit einem Datum gekennzeichnet sind?
  • Was versteht man unter Verderb?
  • Woran erkenne ich ein verdorbenes Lebensmittel?
  • Wie kann ein Lebensmittelverderb vermieden werden?

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

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Nitrosamine in kosmetischen Mitteln - ein Problem?

Nitrosamine sind als Kontaminanten in Lebensmitteln, Tabakwaren, Bedarfsgegenständen und Spielwaren aus Gummi, wie z.B. Luftballons, und kosmetischen Mitteln bekannt. Beanstandungen durch die Untersuchungseinrichtungen der amtlichen Lebensmittel- und Kosmetiküberwachung zeigen, dass bei kosmetischen Mitteln besonders die Verbindung N-Nitrosodiethanolamin (NDELA) von Bedeutung ist.

Mehr auf www.lebensmittel.org

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Verbraucherinformation – Ja, bitte lesbar!

Jede Verbraucherin, jeder Verbraucher wünscht sich, umfassend über Lebensmittelinhaltsstoffe informiert zu werden. Diesem Wunsch ist der Gesetzgeber mit der Einführung der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) im Dezember 2014 nachgekommen. Um sich bewusst für oder gegen den Kauf eines Lebensmittels entscheiden zu können, müssen diese Informationen für alle Verbraucher gut lesbar sein. Zu diesem Zweck wurde in der LMIV eine Mindestschriftgröße für verpflichtende Angaben festgelegt.

Mehr auf www.cvuas.de.

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Problem Glutamat in asiatischen Suppen und Soßen?

„Von 36 im Jahr 2016 entnommenen Suppen und Soßen in asiatischen Imbissen, Bistros oder Restaurants in M-V waren 42 % (15 Proben) in Bezug auf Glutamat in Ordnung“, sagt Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock.
16 Proben entsprachen nicht den rechtlichen Anforderungen und wurden beanstandet. Weitere fünf Proben fielen wegen geringfügiger Mängel auf - hierzu erhielten die zuständigen Überwachungsbehörden (VLÄ) einen amtlichen Hinweis...

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Campylobacter in Lebensmitteln – eine unterschätzte Gefahr

Eine Magen-Darm-Erkrankung hat fast jeder schon einmal durchgemacht. Wer über Bauchschmerzen oder heftigen Durchfall klagt, denkt jedoch nicht zwangsläufig an ein Bakterium, das immer häufiger für derartiges Ungemach verantwortlich ist: Campylobacter. Wo kommt der Erreger vor? Wie kann man sich davor schützen, und was ist zu tun, wenn man sich infiziert hat?

Mehr auf verbraucherfenster.hessen.de.

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Was ist das für ein Fisch und woher kommt er?

Damit der Verbraucher weiß, woher der Fisch kommt, den er kauft, gelten in der EU einheitliche Kennzeichnungsvorschriften. Egal ob frisch, tiefgekühlt oder geräuchert, Wildfang oder gezüchteter Fisch.

Im Institut für Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven des LAVES wurden im Jahr 2015 Kennzeichnungen von Fischen und ihren Erzeugnissen auf ihre Konformität zum EU- und nationalen Recht untersucht.

Da Fisch ein sehr sensibles Nahrungsmittel ist, sollte beim Einkauf auf Qualität und Frische geachtet werden!

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