Aktuelle News und Informationen


Darf man mit gesundheitsbezogenen Angaben Lebensmittel bewerben?

Supermarkt

Es gilt das Verbot krankheitsbezogener Information.
Einem Lebensmittel dürfen nicht Eigenschaften der Vorbeugung, Behandlung oder Heilung einer Krankheit zugeschrieben werden. Das abstrakte Werbeverbot soll den Verbraucher vor einer unsachgemäßen Selbstmedikation schützen. Ob die Aussage richtig oder falsch ist, ist bedeutungslos in diesem Zusammenhang.

Mehr auf www.anwalt.de.

0 Kommentare

Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen

Teller aus Holz

Bis 2030 sollen alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt recyclingfähig und der Verbrauch von Einwegkunststoffen reduziert sein - so das ambitionierten Ziel der EU-Plastikstrategie. Nicht zuletzt deshalb liegt plastikfreies Einweggeschirr im Trend, vor allem zur Grillsaison.

Doch wie gut sind diese vermeintlich „nachhaltigen“ Produkte aus Palmblättern, Zuckerrohr, Pappkarton und Bio-Kunststoff wirklich? Im Test wurden bei einzelnen Produkten Schadstoffe, Schimmel und sogar Pestizide festgestellt. 12 der getesteten 20 plastikfreien Teller und Becher wurde mit gut bewertet. Keines mit sehr gut.

Mehr auf ooe.arbeiterkammer.at.

0 Kommentare

Pestizide: Neue Empfehlungen zu Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder

Kleinkind isst Mais

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Reihe von Empfehlungen zum weiteren Schutz von Säuglingen und Kleinkindern vor potenziellen Risiken durch Pestizidrückstände in Lebensmitteln abgegeben. Die Empfehlungen sind Teil einer umfassenden Bewertung der Sicherheit von Pestizidrückständen in für Säuglinge und Kleinkinder bestimmte Lebensmitteln.

Mehr auf www.haccp.de und auf www.efsa.europa.eu.

0 Kommentare

Pflanzenschutzmittelrückstände in Pfirsichen und Nektarinen

Pfirische geschnitten

16 Pfirsichproben und 20 Nektarinenproben aus konventionellem Anbau sowie eine Pfirsichprobe aus Bioanbau wurden 2018 auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. 31 Proben enthielten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln; jedoch wurden keine Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

0 Kommentare

Lebensmittelsicherheitsbericht 2017 zieht positive Bilanz

Auch im heurigen Jahr hat das Gesundheitsressort dem Parlament einen Lebensmittelsicherheitsbericht vorgelegt, der auf 90 Seiten einen umfassenden Überblick über die erhobenen Daten in diesem Bereich gibt ( III-164 d.B. ). Grundlage für die Überwachung der Kennzeichnungs- und Sicherheitsregeln für Lebensmittel, Trinkwasser, Verpackungsmaterial, Spielzeug und Kosmetika ist vor allem geltendes EU-Recht, die Kontrollen erfolgen jedoch auf nationaler Ebene. Dabei wurden die guten Ergebnisse des Vorjahres noch übertroffen: die Beanstandungsquote bei den als gesundheitsschädlich eingestuften Proben konnte von 0,5% auf 0,4% gesenkt werden. Die Zahl der Lebensmittelbetriebe mit Verstößen lag auf demselben Niveau wie 2016, nämlich bei 8,3%. Die Sicherheit der Lebensmittel in Österreich habe für sie oberste Priorität, betont die zuständige Ministerin Beate Hartinger-Klein im Vorwort, die zudem eine Weiterentwicklung der heimischen Standards sowie eine Verbesserung der Kennzeichnung anstrebt.

Mehr auf www.parlament.gv.at, den Bericht gibt es auf www.verbrauchergesundheit.gv.at.

0 Kommentare

Oft zu viel Jod in Meeresalgen

Schale mit Algen

Algen gelten als gesunde Mineralienbombe – doch ein übermäßiger Genuss birgt Risiken.

Immer wieder gibt es Warnhinweise und Produktrückrufe aufgrund überhöhter Jod-Gehalte in Meeresalgenprodukten. Worauf Sie achten sollten.

Mehr auf www.verbraucherzentrale.de und auf www.nachrichten.at.

0 Kommentare

Erdbeeren und Melonen getestet – keine Überschreitung von Rückstandshöchstgehalten

Wassermelone geschnitten

„In den kürzlich untersuchten zehn Proben Erdbeeren und zehn Proben Wassermelonen sind nur geringste Mengen an für dieses Obst zulässigen Pflanzenschutzmitteln gefunden worden“, sagt Helmar Tardel, Abteilungsleiter für Schadstoff- und Rückstandsanalytik des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) M-V in Rostock. „Damit ist ein Verzehr bedenkenlos möglich“.
Die Erdbeeren stammten ausnahmslos aus konventioneller deutscher Erzeugung, acht aus M-V. Eine Probe enthielt keine Rückstände. Die anderen Erdbeerproben enthielten im Durchschnitt 4,8 Wirkstoffrückstände. Für die eingesetzten Pflanzenschutzmittel (PSM), meist Fungizide, gibt es gesetzlich festgeschriebene Höchstgehalte. Die Ausschöpfung der Höchstgehalte betrug 0,4 % bis 28,6 %. Das bestätigt die Größenordnung, die auch in der Vergangenheit im LALLF ermittelt wurde.
„Erdbeeren sollten - wie alle Früchte, die man ungeschält isst - vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden“, empfiehlt Tardel. „Untersuchungen belegen, dass dadurch die Gehalte von Mitteln gegen Pilzbefall halbiert werden können. Aber auch mikrobielle Belastungen sind so zu mindern“, ergänzt er.

Die konventionell erzeugten Wassermelonen aus Spanien (8 Proben), der Türkei (1) und Griechenland (1) wurden ebenfalls dem Handel in M-V entnommen. Sie enthielten erfreulich wenige Rückstände an PSM. In drei der spanischen Proben war jeweils ein PSM-Rückstand nachweisbar. Dabei handelte es sich zweimal um ein Insektizid und einmal ein Fungizid.

Quelle: www.lallf.de.

0 Kommentare

Sushi im AK-Test: Nur 6 von 11 Produkten empfehlenswert!

Sushi

Roher Fisch ist heikel. Trotzdem dürfen Konsumentinnen und Konsumenten beste Ware für ihr Geld erwarten. Der aktuelle Sushi-Test der AK Oberösterreich zeigt, dass 6 Anbieter diese Erwartung erfüllen. Bei 5 getesteten Sushi-Happen war die Qualität jedoch nicht einwandfrei.

Mehr auf ooe.arbeiterkammer.at.

0 Kommentare

Deutsche Ämter sollen Lebensmittelverstöße für sechs Monate publik machen

Paragraphen

Verbraucher können sich künftig für die Dauer von sechs Monaten über von Behörden festgestellte Verstöße gegen die Lebensmittelsicherheit informieren. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU), der einem Entscheid des Bundesverfassungsgerichts nachkommt. Die Richter hatten Veröffentlichungen mit Namen von Produkt und Hersteller gestattet, aber eine Regelung zur Dauer verlangt.

Mehr auf www.finanzen.at.

0 Kommentare

LMIV Fragen & Antworten-Katalog neu veröffentlicht

In der Ausgabe des Amtsblattes der Europäischen Union (Abl. C 196 vom 08.06.2018, S. 1) hat die Europäische Kommission eine „Mitteilung der Kommission — Fragen und Antworten zur Verwendung der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel“ veröffentlicht. Die Mitteilung, vom Kollegium der Kommissare angenommen, ersetzt die im Januar 2013 und Dezember 2016 auf der Website der Generaldirektion „Gesundheit und Verbraucherschutz“ veröffentlichten Q&As, die in einer von Kommission und Experten der Mitgliedstaaten besetzten Arbeitsgruppe vorbereitet worden waren.

Mehr auf www.kwg.eu, die Information findet sich unter eur-lex.europa.eu.

0 Kommentare

Kennzeichnungspflicht für Hotels auch für Portionspackungen

Hotelgäste, Heimbewohner und Krankenhauspatienten müssen erkennen können, aus welchem Land der Honig in den ihnen angebotenen Portionspackungen kommt. Eine Kennzeichnung der Kartons, in denen die Portionspackungen verkauft werden, reicht nicht aus, wie der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München in einem am Freitag, 27. Juli 2018, veröffentlichten Urteil entschied (Az.: 20 BV 16.1961). Er setzte damit die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) um.

Mehr auf www.juraforum.de.

0 Kommentare

EU-Höchstgehalte für Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung ausreichend

Kind isst

Auf Grundlage der Gehaltsdaten aus dem Bundesweiten Überwachungsplan (BÜp) 2015 und dem Monitoring 2015 hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Gehalte von Blei und Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung gesundheitlich bewertet. Dabei kommt das BfR für Deutschland zu dem Ergebnis, dass bei den geprüften Produkten der Kategorie „Milchnahrung in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ sowie „Getreidebeikost in Pulverform“ und „verzehrsfertig“ eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Cadmium aktuell nicht wahrscheinlich ist.

Mehr auf www.bfr.bund.de.

0 Kommentare

Fertig vorgeschnittener Obstsalat oder frisches Obst - Was ist aus mikrobiologischer Sicht zu empfehlen?

Obstsalat in herzförmigen Schalen

Gesunde Ernährung liegt im Trend der Verbraucher. Hierzu zählen auch fertige Obstsalate, die nach dem Kauf direkt verzehrt werden können. Diese werden mittlerweile fast überall angeboten, angefangen im großen Supermarkt bis hin zum Shop in der Tankstelle. Dabei ist die Vielfalt der angebotenen Obstsalate sehr groß.

Der Verbraucher kann wählen zwischen Obstsalat mit "klassischem" Obst wie Äpfel, Birnen, Trauben oder mit "exotischen" Früchten wie Mango, Melone, Ananas und Kokos. Angeboten werden Obstsalate ohne Dressing, mit Dressing oder mit Joghurt. Durch die Verwendung von Obstscheiben, denen noch die Schale anhaftet, wie zum Beispiel Melonen- oder Ananasscheiben, wird dem Verbraucher ein besonderer Frischestatus suggeriert.

Mehr auf www.lebensmittel.org.

0 Kommentare

Wie kann man dem Verbraucher helfen, beim Einkauf die bessere Wahl zu treffen?

open food facts logo

Sicher haben auch Sie schon von der Lebensmittelampel gehört. Grün für gute Lebensmittel, rot für ungesunde Lebensmittel. Die Bewertung basiert auf Grundlage von Lebensmittelinhaltsstoffen, die als ungesund betrachtet werden (hoher Gehalt an Energie, Zucker, gesättigten Fetten, Salz) und solchen mit gesunden Eigenschaften (hoher Gehalt an Gemüse, Obst, Ballaststoffen und Eiweiß).

In Deutschland und Österreich gibt es (bisher) eine solche verpflichtende Kennzeichnung – gut sichtbar auf der Verpackung – leider noch nicht. Allerdings kann man auf die kostenlose App der französischen Initiative Open Food Facts zurückgreifen.

Mehr auf www.food-monitor.de.

0 Kommentare

Zoonosenbericht 2017

Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden können. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren, durch den Konsum von kontaminierten Lebensmitteln, in erster Linie solcher tierischer Herkunft sowie durch indirekten Kontakt (z. B. durch verunreinigte Umgebung) erfolgen.

Mit der Überwachung von Zoonosen werden laufend präzise Daten zum Auftreten von Zoonoseerregern entlang der gesamten Lebensmittelkette gewonnen, von der Umwelt, über die Veterinärmedizin und die Lebensmittelproduktion bis zu Konsumentin und Konsument. Auf Grund dieser Zahlen und Fakten können letztendlich gezielt Maßnahmen getroffen werden, um Übertragungsketten dieser Erreger zu unterbrechen.

Mehr auf www.ages.at.

0 Kommentare

Deutsche Leitlinien für eine gute Lebensmittel-Hygienepraxis in ortsveränderlichen Betriebsstätten

Paela

Die Leitlinie stellt den aktuellen, allgemein anerkannten Stand der Hygienepraxis für ortsveränderliche Betriebsstätten und die dort be- und verarbeiteten Lebensmittel dar.

Die Leitlinie wurde erarbeitet von der BGN zusammen mit dem Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure e.V., Deutscher Schaustellerbund e.V., Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V., Bundesverband Schnellgastronomie und Imbissbetriebe e.V. und Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V.

Zur Leitlinie auf lebensmittelhygiene.portal.bgn.de.

0 Kommentare

EuGH-Urteil zu neuen Gentechnikverfahren

Getreide grün

Am 25. Juli 2018 urteilte der Europäische Gerichtshof darüber, ob durch Mutagenese gewonnene Organismen als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Sinne der Richtlinie 2001/18/EG (GVO-Richtlinie) anzusehen sind. Mit dem Begriff „Mutagenese“ werden alle Züchtungsverfahren zusammengefasst, die es ermöglichen, das Erbgut lebender Arten ohne Einbau einer fremden DNA zu verändern. Der EuGH hat nun entschieden und diese Frage bejaht. Damit unterliegen alle mit Methoden der Mutagenese gewonnenen Organismen, unabhängig von der angewandten Technik, den gesetzlich vorgesehenen Verpflichtungen der GVO-Richtlinie. Somit werden auch solche Organismen streng reguliert, deren Erbgut mit neuen Züchtungstechniken (Genome Editing) verändert wurde.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung Nr. 111/18 des EuGH (PDF, 168 kB)
Urteil des EuGH (PDF, 293 kB)

Quelle: www.lgl.bayern.de.

0 Kommentare

Warum Burger vom Grill innen nicht rosa sein sollen

Burger

Beim Grillen sollten Burger stets ganz durchgegart werden, auch wenn Hobbyköche auf medium gebratene Stücke schwören. Burger, die innen noch rosa und somit halb roh sind, könnten Lebensmittelvergiftungen nach sich ziehen. Darauf weist die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hin.

Mehr auf help.orf.at.

0 Kommentare

ÖKO-TEST Aceto Balsamico: Essig mit Farbstoff

Teller mit Obst und Balsamico Essig

ÖKO-TEST hat in der aktuellen August-Ausgabe 17 Marken Aceto Balsamico di Modena untersucht.

Kritik gibt es dafür, dass einige Hersteller Zucker zusetzen, der nicht aus Weintrauben stammt. In neun Produkten steckt zudem ein künstlicher Farbstoff. Immerhin acht Marken kann das Verbrauchermagazin empfehlen.

Mehr auf www.food-monitor.de und auf www.oekotest.de.

0 Kommentare

Obst und Gemüse im Test: Zu viele faule Früchtchen im Regal!

Tomaten verschimmelt

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich kontrollierten bei je einer Filiale von Interspar, Billa, Hofer, Penny, Lidl, Merkur, Maxi Markt und im Pro Kaufland im Großraum Linz das Angebot an verpacktem Obst und Gemüse. Das Ergebnis fällt schlecht aus.

In jedem Geschäft wurde verdorbene Ware gefunden. Von den insgesamt 20 mangelhaften Produkten fanden die Testerinnen 4 bei Maxi Markt, je 3 bei Pro, Merkur und Hofer, 2 Produkte bei Lidl, Penny und Billa und 1 Produkt bei Interspar.

Mehr auf ooe.arbeiterkammer.at.

0 Kommentare

Marktcheck checkt Alnatura: Hochwertige Bio-Produkte zum fairen Preis?

Alnatura

Alnatura ist Deutschlands bekannteste Bio-Marke. Wie viel bio steckt tatsächlich in den Produkten? Bedeutet bio immer gleich beste Qualität? "Marktcheck" vergleicht Alnatura-Produkte mit denen des Bio-Konkurrenten denn´s und den Bio-Angeboten von Rewe und Aldi.


Mehr auf www.swr.de.

0 Kommentare

Pathogene Keime in Schimmelkäsen und Rohwürsten

Rohwurst mit Brot

Ziel der Schwerpunktaktion war es zu erheben, ob und in welchem Ausmaß Schimmelkäse und Rohwürste am österreichischen Markt durch pathogene Keime (Listerien, Salmonellen, Staphylokokken, STEC/VTEC) kontaminiert sind. 75 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. Eine Probe wurde beanstandet:

Eine Probe Rohwurst war wegen shigatoxinbildender Escherichia coli (STEC) gesundheitsschädlich.

Mehr auf www.ages.at.

0 Kommentare

Nitrat in Frischgemüse – keine Beanstandungen

Korb mit Gemüse

25 Proben Frischgemüse, hauptsächlich Petersilie, Rucola und andere Salatsorten, sind in diesem Jahr im LALLF auf Nitrat untersucht worden. „Erfreulicherweise wurde in keiner der Proben die erlaubte Höchstmenge an Nitrat überschritten“, resümiert Prof. Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock.

Nitrate sind Stickstoffverbindungen, die sowohl im Boden vorkommen, als auch über chemische Düngung von der Gemüsepflanze aufgenommen werden. Pflanzliche Lebensmittel sind somit eine Hauptquelle für die Nitrataufnahme des Menschen. Nitrat selbst ist für den Menschen relativ unbedenklich. Durch mikrobiologische oder enzymatische Einwirkungen ist aber die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit möglich. Ursachen können unsachgemäßer Transport und falsche Lagerung sein. Wenn etwa Salat in einem Folienbeutel luftdicht verpackt ist, reduzieren Mikroorganismen Nitrat zu Nitrit. Nitrit ist an der Bildung der als krebserregend geltenden Nitrosamine beteiligt.

Einige Gemüsesorten, wie Feldsalat, Kopfsalat, Spinat oder Rucola, auch Wurzelgemüse, z. B. Rote Beete, weisen vergleichsweise hohe Nitratgehalte auf. Daher werden diese Gemüseerzeugnisse besonders überwacht und im LALLF regelmäßig untersucht.
„Eine abwechslungsreiche Gemüseauswahl in der Ernährung schafft für Verbraucher Sicherheit, eventuell vorhandene höhere Gehalte an unerwünschten Inhaltsstoffen zu minimieren. Das ist auch aus ernährungsphysiologischer Sicht sinnvoll“, sagt Feldhusen. Fakt ist ebenfalls, dass eine Kombination von nitratreichen Speisen mit Vitamin C (z. B. aus Säften), positiv ist, denn Vitamin C hemmt die Bildung von Nitrosaminen.

Hintergrund:
Der Nitratgehalt von Gemüse hängt besonders von der Sonneneinstrahlung ab. Das von der Pflanze aufgenommene Nitrat wird hauptsächlich unter Sonneneinfluss, überwiegend zu Eiweiß und anderen organischen Stickstoffverbindungen umgewandelt. Je weniger Licht und je geringer die Temperaturen sind - wie vor allem im Winter in Gewächshäusern - desto unvollständiger wird das aufgenommene Nitrat abgebaut. Ein Teil des Nitrats wird aber auch in den Pflanzen gespeichert. Verschiedene Gemüsesorten, z. B. Kopfsalat, Spinat, Rote Bete, Radieschen und Rettich reichern je nach Jahreszeit und Anbaugebiet auffallend hohe Gehalte an Nitrat an.Geringe bis sehr geringe Nitratgehalte haben unter anderem Rosenkohl, Chicorée, Kartoffeln, Möhren, Süßkartoffeln und Spargel. Ebenfalls als nitratarm gelten Obst und Fruchtgemüse, wie z. B. Tomaten, Paprika, Gurken, Erbsen, grüne Bohnen, Erdbeeren, Kürbis.

In der Analyse waren: 10 x Petersilie, 7 x Rucola, 5 x Kopfsalat, 1 x Eisbergsalat, 1 x Feldsalat, 1 x Spinat. Sieben der Proben stammten von Erzeugern aus M-V.

Laut EG-Verordnung 1881/2006 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln gelten z. B. für Rucola maximale Nitrat-Grenzwerte von 6.000 mg/kg.

Quelle: www.lallf.de.

0 Kommentare

"Scharfmacher" Senf - von fruchtig bis pikant

Hotdog mit Senf

Senfkreationen in allen Variationen, insbesondere von regionalen Anbietern, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Senfmühlen und kleine Manufakturen verkaufen Produkte wie Knoblauch- oder Fruchtsenf in Geschäften, Hofläden oder auf Wochenmärkten. Meist werden diese Erzeugnisse in kleineren Gläsern mit selbst gestalteten Etiketten angeboten. Vor allem in der Grillsaison probieren viele Verbraucher die ausgefallenen "Scharfmacher", greifen aber auch weiterhin zu den Klassikern wie mittelscharfem Delikatess-Senf.

Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES untersucht Senf u. a. auf die Einhaltung der Nährwertangaben und den Zusatz von allergenen Stoffen.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

0 Kommentare

Grillspaß! – Steaks, Koteletts und Co.

Fleisch mariniert

In der Grillsaison ist sowohl ungewürztes Fleisch als auch küchenfertig vorbereitetes Fleisch, z. B. marinierte Schweineschnitzel, Steaks oder Koteletts sehr beliebt. Durch das Marinieren wird das Fleisch zarter. Insbesondere durch stark gewürzte Marinaden kann jedoch auch ein unangenehmer Geruch, hervorgerufen durch beginnenden mikrobiellen Verderb des Fleisches, überdeckt werden. Während der Grillsaison werden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut (LVI) Oldenburg jedes Jahr zahlreiche Proben Grillfleisch und Grillwürste untersucht. Im Fokus der Untersuchungen stehen die Mikrobiologie sowie chemische Parameter und die Kennzeichnung.

Mehr auf www.laves.niedersachsen.de.

0 Kommentare

Ältere Artikel gibts im Newsarchiv.