EU erhöht Grenzwert: Zuchtlachs darf mehr Gift enthalten

siepmannH  / pixelio.de
siepmannH / pixelio.de

Pestizid Endosulfan wirkt sich negativ auf Hormonsystem auf. Vor allem Norwegen profitiert von der Erhöhung

Das Gift wird für hunderte Missbildungen und Erkrankungen in Südwestindien verantwortlich gemacht und soll zudem Schuld am großen Fischsterben im Rhein gewesen sein. Endosulfan hat nicht nur eine toxische Wirkung auf Insekten, das Pestizid beeinflusst auch die Fortpflanzungsfähigkeit bei Menschen und die Entwicklung bei menschlichen Föten. Deshalb ist der Einsatz des Gifts in 80 Ländern der Welt verboten. Seit 2011 steht das Pestizid auf der Liste der Stockholmer Konvention. Damit tritt stufenweise ein weltweites Herstellungs- und Anwendungsverbot in Kraft.

Mehr auf derstandard.at.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0