Wer Lebensmittel im Preis reduziert, weil das MHD bald abläuft, muss den Grund für die Preisermäßigung deutlich kennzeichnen. Andernfalls gelten nicht die Ausnahmen für Ware mit kurzer Haltbarkeit. Das hat das Oberlandesgericht Nürnberg in einem aktuellen Urteil klargestellt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte gegen die Firma Netto Markendiscount geklagt.
Mehr auf den Seiten der Lebensmittelklarheit.
Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) ist ein Oberbegriff für hunderte verschiedene Substanzen, die von vielen unterschiedlichen Schimmelpilzarten gebildet werden können. Sie wirken schon in niedrigen Konzentrationen giftig. Als Kontaminanten in Lebens- und Futtermitteln sind sie weltweit verbreitet und können auch nicht zu 100 % vermieden werden.
Mehr auf den Seiten des BLC.
Ob in Milchbrötchen, Croissants oder Kuchenrollen: Bei zahlreichen Produkten wird Alkohol zugesetzt. Für Konsument:innen ist das oft nicht auf den ersten Blick erkennbar – dabei betrifft es auch Backwaren, die gerne Kindern gegeben werden. Eine Untersuchung der AK Oberösterreich zeigt, welche Mengen in gängigen Produkten stecken und warum eine bessere Kennzeichnung längst überfällig ist.
Mehr auf den Seiten der Arbeiterkammer OÖ.
Lupinensamen gewinnen seit einigen Jahren in der Lebensmittelherstellung an Bedeutung. Das liegt unter anderem daran, dass viele Menschen auf tierische Lebensmittel verzichten oder deren Anteil an der Ernährung zumindest reduzieren wollen und deshalb nach pflanzlichen Alternativen zu tierischen Proteinquellen suchen. Den vorhandenen Daten zufolge kommt es beim Verzehr lupinensamenhaltiger Lebensmittel nur in Ausnahmefällen zu akuten Vergiftungen.
Mehr auf den Seiten des BfR.
Endbericht der Schwerpunktaktion A-011-25
Ziel der Schwerpunktaktion war die Überprüfung und der analytische Nachweis, ob die Duftstoffe „Hydroxyisohexyl 3-cyclohexene carboxaldehyde“ und „Butylphenyl Methylpropional“ trotz ihres Verbots noch weiterhin in kosmetischen Mitteln am Markt zu finden sind.
68 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht.
Mehr auf den Seiten der AGES.
Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES liegen für die Jahre 2018 bis 2024 die Messergebnisse des Gehaltes an Cäsium-137 (Cs-137) von 71 niedersächsischen Pilzproben vor. Untersucht wurden Wildpilze wie Maronen und Steinpilze.
Mehr auf den Seiten der LAVES Niedersachsen.
Werden Elemente aus diesen Gegenständen freigesetzt, können sie in Lebensmittel übergehen und mit diesen zusammen aufgenommen werden. Derzeit gibt es in der EU keine harmonisierten gesetzlichen Grenzwerte für die Freisetzung von Elementen aus diesen Metallgegenständen. Es gibt jedoch Empfehlungen des Europarats und die Norm DIN EN ISO 4531:2022 für emaillierte Gegenstände für den Kontakt mit Lebensmitteln. Im Jahr 2022 wurden im Rahmen eines bundesweiten Monitorings 194 Metallgegenstände untersucht, sowohl unbeschichtete als auch emaillierte Gegenstände.
Mehr auf den Seiten des BVLK.
Ziel der Schwerpunktaktion war, den österreichischen Markt auf das Vorhandensein und die korrekte Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Maisprodukten zu überprüfen.
48 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht, Keine Probe wurde beanstandet.
Mehr auf den Seiten der AGES
Ziel der Schwerpunktaktion war die Bestimmung des Gehalts des Antioxidationsmittels Butylhydroxytoluol (BHT) in Kaugummi, Fetten und Ölen.
78 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht, Keine Probe wurde beanstandet.
Mehr auf den Seiten der AGES
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat Iglo geklagt. Anlass war das Tiefkühlprodukt „Iglo Atlantik Lachs“, dessen Füllmenge im Februar 2023 um 30 Gramm reduziert wurde, ohne dass das
klar erkennbar war. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab dem VKI nun recht. Das Vorgehen verstößt gegen das Wettbewerbsrecht und stellt eine irreführende Geschäftspraktik dar. Es ist das erste
rechtskräftige Urteil wegen „Shrinkflation“ in Österreich.
Mehr auf den Seiten des ORF

Wieder sind 5 Produkte im Rennen: Heuer geht’s um Protein- und Pistazien-Werbe-Schmähs, überraschende Herkunft, zuckerreiche Vitamindrinks und geschrumpfte Eislutscher (Shrinkflation). Welches
Produkt bereitet Ihnen den größten Ärger und ist reif für unseren Negativpreis?
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Konsument
Jeder von uns isst im Schnitt rund 1,1 Kilo Garnelen pro Jahr. Wie gut schmecken TK-Garnelen aus dem Supermarkt und vom Discounter? Wir haben uns fünf Produkte angeschaut.
Mehr auf den Seiten des SWR
Insgesamt wurden 28 Proben Salatgurken, darunter vier spanische Proben aus ökologischem Anbau, auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Jahr 2025 untersucht. In 21 Proben waren
Pestizidrückstände nachweisbar. Höchstgehaltsüberschreitungen wurden nicht festgestellt.
Mehr auf den Seiten der LAVES
Niedersachsen
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Hannover/Braunschweig des LAVES hat im Jahr 2024 getrocknetes Obst auf Schädlingsbefall, Schwefeldioxid, Pestizid-Rückstände oder Mykotoxine
(Schimmelpilzgifte) geprüft.
Untersucht wurden 21 Proben Aprikosen, 39 Proben Weinbeeren (Rosinen, Sultaninen und Korinthen), 35 Proben Datteln, 20 Proben Feigen sowie einige Proben Gojibeeren, Pflaumen, Mangos, Cranberries
und Apfelchips.
Mehr auf den Seiten der LAVES Niedersachsen
Getrocknete Früchte, wie beispielsweise Rosinen, getrocknete Pflaumen oder Aprikosen, werden gerne als Snack oder zum Frühstück im Müsli gegessen. Durch die Trocknung werden die Früchte länger
haltbar und können das ganze Jahr über gekauft und auf Vorrat gelagert werden. Doch der Trocknungsprozess lässt auch unerwünschte Reaktionsprodukte wie das 5-Hydroxymethylfurfural (kurz: 5-HMF)
entstehen. In den Jahren 2023 und 2024 hat das CVUA Stuttgart 103 Proben getrocknete Früchte auf ihren Gehalt an 5-HMF untersucht. Dabei waren deutliche Unterschiede bei den verschiedenen
Trockenfrüchten zu erkennen.
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg
Mit „100 % aus Früchten*“ bewirbt die Firma Rigoni di Asagio S.r.l. ihren Fruchtaufstrich „Fiordifrutta Himbeere“. Die Rezeptur enthält unter anderem Fruchtsüße aus Apfelsaftkonzentrat. Doch
Fruchtsüße ist eine süßende Zutat und keine Frucht, hat das Landgericht Berlin geurteilt und die Werbung verboten. Nach Verbraucherbeschwerden bei Lebensmittelklarheit hatte der
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen das Unternehmen geklagt.
Mehr auf den Seiten von Lebensmittelklarheit
Speiseöl lässt sich aus unterschiedlichen Samen, Nüssen und Kernen pressen – etwa aus Sesam, Kürbis und Hanf. Wir haben 50 Produkte auf Verunreinigungen mit Mineralöl überprüft. Mehr als die
Hälfte fällt durch. Wir sind der Meinung: Es braucht dringend gesetzliche Grenzwerte!
Mehr auf den Seiten von Ökotest
PFAS, die gesundheitsgefährdenden Ewigkeitschemikalien, sind überall. Wegen ihrer wasser- und fettabweisenden Eigenschaften kommen sie in vielen Alltagsprodukten vor. Doch sind sie auch ein
Problem in Backpapier? Wir haben mit einem Experten vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gesprochen.
Mehr auf den Seiten von Ökotest
Thunfisch liefert wichtige Nährstoffe – und die Art "Echter Bonito" gehört zu den wenigen Fischarten, deren Verzehr Umweltverbände unter bestimmten Umständen noch für vertretbar halten. Es ist
jedoch bekannt, dass Dosen-Thunfisch mit Quecksilber belastet sein kann. Daher wollten wir wissen: Wie groß ist das Problem tatsächlich?
Mehr auf den Seiten von Ökotest
Im Vergleich zu Buttertoast enthält Vollkorntoast doppelt bis dreimal so viele Ballaststoffe – und sorgt damit für eine längere Sättigung. Doch überzeugt die Vollkornvariante auch in Laboranalyse
oder stecken Problemstoffe drin? Zwei Marken schneiden mit Bestnote ab.
Mehr auf den Seiten von Ökotest
Erdbeermarmelade sollte lecker schmecken, aber bitte auch frei sein von Pestizidrückständen, Schadstoffen und zu viel Zucker – finden wir. Das schaffen jedoch nicht alle Produkte in unserem Test.
Immerhin: Acht von 25 Marmeladen sind "sehr gut".
Mehr auf den Seiten von Ökotest
Nikolaus Kriz hat nach seiner Ernennung durch den Verwaltungsrat der EFSA offiziell die Rolle des Exekutivdirektors der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übernommen.
Mehr auf den Seiten der EFSA
Das Institut für Hygiene und Umwelt (HU) hat seit 2015 insgesamt fast 100 Baklava-Proben mit klassischen Methoden untersucht. Ziel dieser Analysen war es, die Qualität und die Zusammensetzung der
Produkte zu überprüfen und mögliche Täuschungen aufzudecken. Die Ergebnisse zeigen: In vielen Fällen werden teure Pistazien durch günstigere Zutaten ersetzt und die Füllungen mit Farbstoffen
manipuliert. Eine neue Analysemethode soll Betrugsfälle künftig noch schneller aufdecken.
Mehr auf den Seiten des Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg
Überprüft wurde neben der Zusammensetzung auch die Kennzeichnung, einschließlich der Richtigkeit der Nährwertdeklaration. Sieben Eise aus dem Ausland wurden, aufgrund eines Eintrags im
Schnellwarnsystem (Listerien in einem Eis aus der Ukraine), auch mikrobiologisch untersucht. Listerien waren dabei nicht nachweisbar. In einem Eis wurde aber ein erhöhter Gehalt an
Enterobakteriazeen nachgewiesen, der vermuten lässt, dass bei der Herstellung die erforderliche Sorgfalt nicht beachtet wurde.
Mehr auf den Seiten der LAVES
Niedersachsen
In 2024 untersuchte das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover rund 250 Honige. Bei 11 Proben traf die Trachtangabe nicht zu.
Honige mit falschen Trachtangaben, Falschangaben zur regionalen Herkunft bis hin zu Beimengungen von Zuckersirupen werden identifiziert. Betrugstechniken, durch die die Hauptbestandteile des
Honigs erhalten bleiben, wurden entwickelt: Honig wird gestreckt oder unreifer Honig wird maschinell getrocknet. Diese geschickten Verfälschungen sind sehr schwierig nachzuweisen.
Mehr auf den des LAVES Niedersachsen
Ziel der Schwerpunktaktion war zu prüfen, ob in eihaltigen Füllungen oder Überzügen von Feinbackwaren sowie in Zuckerwaren Salmonellen nachweisbar sind.
62 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. In keiner Probe konnten Salmonellen nachgewiesen werden.
Mehr auf den Seiten der AGES
Ziel der Schwerpunktaktion war die Sicherheit und lebensmittelrechtliche Entsprechung dieser Waren, die von Natur Blausäure oder Blausäureglycoside enthalten, zu prüfen. Die gemessenen Gehalte
sollen im Rahmen eines EU-weiten Monitorings erfasst und ausgewertet werden.
265 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. Davon wurden 26 Leinsamenproben auf Blausäure untersucht. Vier Leinsamenproben wurden beanstandet.
Mehr auf den Seiten der
AGES
Ziel der Schwerpunktaktion war die Untersuchung pathogener Keime in verzehrfertigen, geräucherten Fischerzeugnissen, die in Österreich erzeugt werden oder sich am Markt befinden. Hierbei wurde
das Vorhandensein von Listeria monocytogenes, Salmonellen und Vibrio cholerae untersucht.
86 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. Keine Probe wurde beanstandet.
Mehr auf den Seiten der AGES
Das Sozialministerium bringt über den VKI Klagen gegen Billa, Spar, Hofer und Lidl ein. Der Vorwurf: Intransparente Rabattaktionen und fehlende Angaben zum 30-Tage-Tiefstpreis. Für
Konsument:innen sei damit oft unklar, wie groß die tatsächliche Ersparnis ist.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift News
Wirkung von Kombinationspräparaten mit hochdosiertem Vitamin D und K2 kaum untersucht.
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich bei Einnahme sehr hoher Vitamin D-Bolusdosen zum Beispiel das Risiko von Stürzen und von Knochenbrüchen erhöhen kann.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für
Risikobewertung

Auswirkungen auf Niere, Leber, das Nervensystem und das Herzkreislaufsystem beschrieben.
Die Blätter des Kratombaums (Mitragyna speciosa) werden seit Jahrhunderten im südostasiatischen Raum als traditionelles Heilmittel zur Behandlung verschiedener Beschwerden verwendet, zum Beispiel
zur Schmerzlinderung oder zur Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit. Seit einiger Zeit sind Zubereitungen der Pflanze auch in Ländern Europas oder den USA erhältlich. Sie werden zumeist
über den Online-Handel vertrieben, teils auf Internetseiten, auf denen auch Nahrungsergänzungsmittel beworben werden.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für Risikobewertung

Nach dem lebensgefährlichen Angriff eines Eisverkäufers auf zwei Lebensmittelkontrolleurinnen hat das Landgericht Essen ihn heute wegen versuchten Totschlags zu acht Jahren und sechs
Monaten Haft verurteilt. Beim Prozessauftakt Mitte Juli hatte der Angeklagte ein Geständnis abgelegt.
Mehr auf den Seiten des WDR
Der Begriff STEC steht für Shigatoxin-bildende Escherichia (E.) coli. Diese werden vorwiegend durch kontaminierte/verunreinigte Lebensmittel übertragen. STEC enthalten das namensgebende Shigatoxin (früher auch als Verotoxin bezeichnet), ein starkes Zellgift, welches beim Menschen schwere Erkrankungen hervorrufen kann.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstituts für Risikobewertung
Ziel der Schwerpunktaktion war es, einen Überblick über die Belastung von Säuglingsanfangs- und Folgenahrung bezüglich ausgewählter Kontaminanten und Rückstände, wie quartäre Ammoniumverbindungen, Schwermetalle, Fettsäureester (2-Monochlorpropandiol (2-MCPD), 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) und deren Fettsäureester (MCPD–E) sowie Glycidylfettsäureester (GE)), Chlorat, Perchlorat, Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Mykotoxine sowie Pestizide zu erlangen. Zusätzlich wurde der mikrobiologische Status dieser Produkte erhoben. Außerdem wurde eine Zusammenfassung aller eingesetzten Lebensmittelzusatzstoffe und Aromen anhand der Daten aus den Zutatenlisten erstellt.
Mehr auf den Seiten der AGES.
Ziel der Schwerpunktaktion war die Überprüfung von Holzspielzeug für Kinder unter 3 Jahren, insbesondere im Hinblick auf ablösbare Kleinteile, Migrationsgrenzwerte bestimmter Elemente in vorhandenen Beschichtungen sowie der Speichel- und Schweißechtheit.
63 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht.
Mehr auf den Seiten der AGES.
EU diskutiert strengeren Bezeichnungsschutz für Fleischprodukte
Anders als Fleischerzeugnisse genießen Milcherzeugnisse auf europäischer Ebene einen besonderen Schutz. Ihre Bezeichnungen sind ausschließlich echten Milcherzeugnissen vorbehalten.
Nunmehr haben sich 12 Mitgliedstaaten an die EU-Kommission gewandt und einen vergleichbaren Bezeichnungsschutz für Begriffe aus dem Fleischbereich gefordert.
Mehr auf den Seiten des Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands e.V.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlicht heute die Ergebnisse seines PFAS-Checks in Lebensmitteln. Dafür hat der BUND Daten der Europäischen Agentur für
Lebensmittelsicherheit (EFSA) systematisch ausgewertet und im Frühjahr 2025 22 Hühnereierstichproben auf Ewigkeits-Chemikalien getestet. Das Ergebnis: Vor allem tierische Produkte können häufig
mit den Ewigkeits-Chemikalien belastet sein.
Mehr auf den Seiten des Bund für
Umwelt und Naturschutz
Lebensmittelkontaktmaterialien (Food Contact Materials - FCM) sind ein unverzichtbarer Bestandteil in der Lebensmittelverarbeitung, -verpackung und -transport. Ihre Rolle für die
Lebensmittelsicherheit wird jedoch in der betrieblichen Praxis nicht immer ausreichend beachtet. Dabei bestehen klare rechtliche Vorgaben an Materialien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln
in Berührung zu kommen.
Mehr auf den Seiten des Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst e.V.
Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat in heimischen Supermärkten das Angebot von Obst und Gemüse auf eventuelle verdorbene Produkte überprüft. Das ernüchternde Ergebnis: In 8 von 9 Geschäften
wurden faule Früchtchen gefunden. Der Testsieger Lidl zeigt, dass es auch anders geht.
Mehr auf den Seiten der Arbeiterkammer
Eine Lebensmittelvergiftung ist eine lebensmittelbedingte Erkrankung des Menschen, die durch die orale Aufnahme bereits im Lebensmittel vorhandener Giftstoffe (Toxine) ausgelöst wird. Akute
Lebensmittelvergiftungen treten kurz nach dem Verzehr ursächlicher Lebensmittel auf und können verschiedene Symptome auslösen, darunter gastrointestinale (den Magen-Darm-Trakt betreffend) und
neurologische Symptome. Abhängig vom Toxin können die akuten Vergiftungen schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen und im Einzelfall tödlich enden. Gesundheitliche
Beeinträchtigungen durch chronische Lebensmittelvergiftungen ergeben sich aus einer langfristigen Exposition gegenüber zumeist geringen Mengen an Toxinen. Lebensmittelvergiftungen sind
zu unterscheiden von Lebensmittelinfektionen durch Aufnahme von intakten Krankheitserregern, beispielsweise Salmonellen oder Noroviren.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für Risikobewertung
Insgesamt wurden 130 Proben Tomaten, davon 17 Bioproben, auf Pflanzenschutzmittelrückstände im Jahr 2024 untersucht. In 83 Proben wurden Rückstände nachgewiesen. Höchstgehaltsüberschreitungen
wurden nicht festgestellt.
Mehr auf den Seiten der LAVES Niedersachsen
Um die Frage zu beantworten, ob die vielen Niederschläge insbesondere im ersten Halbjahr 2024 zu einer höheren Belastung von heimischem Getreide mit Mykotoxinen geführt haben, hat das CVUA
Sigmaringen gezielt Proben von Dinkel-, Roggen- und Weizenmehl aus baden-württembergischen Mühlen untersucht. Dabei zeigte sich, dass Mehlproben aus Getreide des Erntejahres 2024 deutlich
häufiger mit Mykotoxinen belastet waren als solche aus anderen Erntejahren. Allerdings überschritt keine der Proben des Erntejahres 2024 die EU-weiten Höchstgehalte.
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg
Ob im Garten, im Park oder auf dem Balkon – sobald die warmen Monate beginnen, wird das Grillen zu einer der beliebtesten geselligen Aktivitäten. Bemerkbar macht sich der Start der
Grillsaison auch in den Regalen der Super- und Baumärkte, die ihr Sortiment fleißig um Grillutensilien erweitern. Für unser Labor heißt das: In den kommenden Sommermonaten werden wir eine
Vielfalt an Lebensmittelbedarfsgegenständen zum Grillen überprüfen. Alle diese Gegenstände müssen natürlich hitzebeständig sein, die meisten von ihnen sind aus Metall gefertigt. Deshalb stellt
sich die Frage, ob beim Grillen nicht Metalle aus dem Material ins Grillgut übergehen könnten, die dann beim Verzehr aufgenommen werden. Insgesamt haben wir uns in den letzten fünf Jahren
144 Proben angeschaut, darunter beispielsweise Grillschalen, -besteck, -roste und Einweggrills sowie Grillkäse in Aluschalen.
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg
Könnte Österreich seinen Bedarf an Lebensmitteln zur Gänze aus eigener Produktion decken? Bei Fleisch und Milch ja: Der Selbstversorgungsgrad beträgt hier klar mehr als 100 Prozent. Bei Getreide
sind es 94 Prozent.
Aber weit weg von der Ernährungssouveränität ist Österreich bei Obst und Gemüse (48 und 58 Prozent), Tendenz weiter sinkend. Davor warnten am Dienstag Bauern- und Branchenvertreter auf dem Hof
von Landwirt Matthias Ecker in Eferding.
Mehr auf den Seiten der OÖ Nachrichten
Im Zuge des neuen Testformats „Etiketten:Check“, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 30 gekühlte Kaffeeprodukte auf Zusammensetzung, Nutri-Score, Verarbeitungsgrad und
verbraucherfreundliche Gestaltung geprüft. 18 von 30 Kaffeegetränken schnitten lediglich „durchschnittlich“ ab, nur ein Produkt erreichte die Bewertung „Sehr gut“.
Mehr auf den Seiten des ORF
21 Menschen sind in Frankreich an der Lebensmittelinfektion Listeriose erkrankt, zwei Personen starben. Eine von ihnen litt an Vorerkrankungen, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Die
Infektionen stehen demnach möglicherweise mit dem Verzehr von Weichkäse des französischen Produzenten Chavegrand in Verbindung.
Mehr auf den Seiten der Zeitung
DerStandard
In unserem Check haben wir 17 vegane Produkte der Variante „Natur“ unter die Lupe genommen. Acht Produkte basierten auf Soja – die am häufigsten vertretene Pflanzenbasis im
Test und zugleich die umsatzstärkste Sorte in puncto pflanzlicher Joghurtersatz in Deutschland. Vier weitere sind auf Kokos- sowie jeweils zwei auf Mandel- bzw.
Haferbasis. Ein Produkt besteht aus einer Kombination aus Soja und Hafer. Die Stichprobe umfasste Produkte aus drei Supermärkten (EDEKA, REWE, denns BioMarkt) und zwei Discountern (ALDI,
Lidl). Die Nährwerte und Zutaten der pflanzlichen Alternativen wurden untereinander sowie mit herkömmlichen Joghurtprodukten auf Basis von Milch verglichen.
Mehr auf den Seiten der Verbraucherzentrale
Niedersachsen
Süße Schokoladenmilch, eine leckere Erfrischung für zwischendurch. Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg hat im Jahr 2025 verschiedene Getränke mit Kakao auf ihre Zusammensetzung und
Kennzeichnung hin untersucht.
Mehr auf den Seiten des LAVES
Niedersachsen
Der Begriff STEC steht für Shigatoxin-bildende Escherichia (E.) coli. Diese werden vorwiegend durch kontaminierte/verunreinigte Lebensmittel übertragen. STEC enthalten das namensgebende
Shigatoxin (früher auch als Verotoxin bezeichnet), ein starkes Zellgift, welches beim Menschen schwere Erkrankungen hervorrufen kann. Dazu zählen (blutiger) Durchfall und das
hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das zu Nierenversagen führen kann. STEC werden häufig als enterohämorrhagische E. coli (EHEC) bezeichnet.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für Risikobewertung
Nach dem Tod von drei Menschen durch mutmaßlich kontaminierten Brokkoli im Glas ist das Produkt in ganz Italien beschlagnahmt worden.
Unsachgemäß konservierte Lebensmittel sind eine der Hauptursachen für Botulismus - das Risiko ist akut und potenziell tödlich.
Mehr auf den Seiter der Zeitung Die Presse
„Die Lebensmittelpreise in Österreich sind zu hoch – und das ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer verfehlten Planung, einer extrem hohen Supermarktdichte und fehlender
Marktregulierung,“ kritisiert Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, der in Oberösterreich auch für den Konsument:innenschutz zuständig ist. Sind es im EU-Durchschnitt 33 Supermärkte
auf 100.000 Einwohner:innen, sind es in Österreich mit 60 Supermärkten pro 100.000 Einwohner:innen knapp doppelt so viel.
Mehr auf den Seiten der Austria Presse Agentur eG
Der Einsatz von Tierarzneimitteln bei Tieren, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, kann zu Rückständen pharmakologisch aktiver Substanzen in Lebensmitteln tierischer Herkunft führen. Um
gesundheitliche Risiken und unerwünschte Effekte für Verbraucherinnen und Verbraucher auszuschließen, unterliegen arzneiliche Wirkstoffe und deren Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren
innerhalb der EU strengen gesetzlichen Bestimmungen.
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg
Getreide liefert wertvolle Nährstoffe, die für die Entwicklung von Babys wichtig sind. Daher wird das Füttern mit Getreidebrei ab dem sechsten Monat empfohlen. Wir haben neun Bio-Produkte zum
Anrühren überprüft – und können nicht für alle grünes Licht geben.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Thunfisch liefert wichtige Nährstoffe – und die Art "Echter Bonito" zählt zu den wenigen Fischarten, deren Verzehr Umweltverbände unter bestimmten Umständen noch für vertretbar halten. Aber es
ist bekannt, das Dosen-Thunfisch mit Quecksilber belastet sein kann. Wir wollten wissen: Wie groß ist das Problem wirklich?
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Spinat gilt als vitaminreich und gesund. Doch nach unserem Test können wir nur vier Tiefkühl-Rahmspinate mit "sehr gut" empfehlen. Viele Produkte enthalten problematische Stoffe, die teils
natürlich im Boden vorkommen und teils vom Menschen eingetragen werden. Über die Wurzeln werden diese von den Pflanzen aufgenommen.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Frankreich kämpft gegen die Ausbreitung der Lumpy-Skin-Krankheit. Bereits an die 1.000 Tiere wurden gekeult. Rund 100.000 Kühe wurden bisher geimpft. In Italien gibt es bisher keine weiteren
Fälle.
Mehr auf den Seiten von Topagrar
Die steigenden Lebensmittelpreise sorgen für einen handfesten Konflikt in der Koalition. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) denkt über einen staatlichen Eingriff nach und sorgt damit für
Aufruhr in der ÖVP. Der Handel und die Bauern reagieren empört.
Mehr auf den Seiten der Kronen Zeitung und ORF
Die EU-Kommission hat Titandioxid in Pulverform im Jahr 2020 als „vermutlich krebserzeugend beim Einatmen“ eingestuft. Der Stoff wurde daraufhin in die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1271/2008
aufgenommen, welche die EU-weite Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Chemikalien regelt. Diese Einstufung betraf ausschließlich Partikel, die beim Einatmen in die Lunge gelangen können.
Das Gericht der Europäischen Union (EuG) erklärte diese Entscheidung 2022 wegen methodischer Mängel der zugrunde liegenden Studien und Verstößen gegen die CLP-Verordnung für
nichtig. Gegen dieses Urteil wurde Widerspruch eingelegt.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für Risikobewertung

Als praktische und bequeme Zwischenmahlzeit für unterwegs sind Quetschbeutel bei Eltern wie Kindern beliebt. In einem aktuellen Test nimmt die AK Oberösterreich 20 Frucht-Milch-Mischungen im
Quetschbeutel genauer unter die Lupe. Besonders Produkte aus dem Kühlregal stehen dabei in der Kritik: Der Zusatz von Zucker, Aromen und Zusatzstoffen macht sie eher zum Dessert als zu einer
ausgewogenen Mahlzeit.
Mehr auf den Seiten der Arbeiterkammer
Insgesamt wurden 81 Pflaumen- und Zwetschgenproben, davon fünf Bioproben, auf Pflanzenschutzmittelrückstände im Jahr 2024 untersucht. In 70 Proben wurden Rückstände nachgewiesen. In zwei Proben
wurden Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt. Eine dieser Proben lag jedoch innerhalb der Messunsicherheit und war damit verkehrsfähig.
Mehr auf den Seiten der LAVES
Niedersachsen
Am CVUA Sigmaringen werden die Höchstmengen und die Deklaration von Nitriten und Nitraten routinemäßig – insbesondere in Rohschinken und Rohpökelwaren, aber auch in allen anderen gepökelten
Fleischerzeugnissen und Wurstwaren in großem Umfang kontrolliert. Im Rahmen des Öko-Monitorings in Baden-Württemberg, bei dem in jährlich wechselnden Projekten in ökologischen Erzeugnissen
verschiedenste Fragestellungen und Untersuchungsschwerpunkte von den vier CVUAs in den Fokus des Verbraucherschutzes genommen werden, wurden am CVUA Sigmaringen im Berichtsjahr Fleischerzeugnisse
im Hinblick auf Nitrite und Nitrate verstärkt untersucht.
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg
In Süditalien ist ein größerer Lebensmittelskandal ans Licht gekommen: In Kantinen wurden gepanschte Öle zum Kochen verwendet - teils aus Sonnenblumen-, teils aus einem speziellen Olivenöl, das
für den Verzehr ungeeignet ist.
Mehr auf den Seiten der OÖ Nachrichten
Gesundheits- und Nährstoffversprechen müssen stimmen. Doch das ist bei Mikroalgen-Produkten häufig nicht der Fall, wie eine aktuelle Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes
(CVUA) Karlsruhe zeigt. Das Amt prüfte bei Pulver, Tabletten und Kapseln aus Chlorella- und Spirulinaalgen unter anderem, ob die Produkte tatsächlich proteinreich sind und die gesundheitsbezogene
Werbung zugelassen ist. Bei 9 von 17 Produkten traf das nicht zu.
Mehr auf den Seiten von Lebensmittelklarheit
Am 21.07.2025 wurde im Amtsblatt der EU die Durchführungsverordnung (EU) 2025/1447 veröffentlicht, mit der Änderungen an der Durchführungsverordnung (EU) 2019/627 vorgenommen werden.
Letztgenannte Verordnung enthält die rechtlichen Vorgaben für die amtlichen Kontrollen bei der Gewinnung von Erzeugnissen tierischen Ursprungs, insbesondere der Schlachttier- und
Fleischuntersuchung.
Mehr auf den Seiten von cibusRechtsanwälte
Im Zuge einer lebensmittelrechtlichen Kontrolle wurden in dieser Woche in einem Linzer Lebensmittelbetrieb im Lenauviertel schwerwiegende Verstöße gegen die geltenden Hygienevorschriften
festgestellt. Nun wurde der betroffene Betrieb teilweise geschlossen.
Mehr auf den Seiten der Kronenzeitung
Bunt, süß und eiskalt: Vor allem Kinder lieben Slush-Eis an heißen Tagen. Doch was auf den ersten Blick harmlos erscheint, birgt gesundheitliche Risiken: Neben einem sehr hohen Zuckergehalt und
künstlichen Farbstoffen enthält Slush-Eis oft den Zusatzstoff Glycerin, der in höheren Mengen gesundheitsschädlich ist. Warum sich der übermäßige Konsum problematisch gestaltet und worauf Eltern
beim Kauf achten sollten, erklären wir in diesem Beitrag.
Mehr auf den Seiten des VerbraucherService Bayern
Insgesamt 17 Proben Nektarinen und 14 Proben Pfirsiche wurden auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Jahr 2024 untersucht. In allen Proben waren Pestizidrückstände nachweisbar.
Höchstgehaltsüberschreitungen wurden nicht festgestellt.
Mehr auf den Seiten der
LAVES Niedersachsen
Im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) wurden 2024 erstmals mehr als 5.300 Meldungen innerhalb eines Jahres eingestellt. Ein neues Phänomen waren Meldungen zu
Süßwaren mit der psychoaktiven Substanz Muscimol. Sie kommt in der Natur in einigen Pilzarten vor und wurde vor allem in Fruchtgummis nachgewiesen. Allein die deutschen Behörden haben dazu im
letzten Jahr sechs Meldungen im RASFF übermittelt.
Mehr auf den Seiten des BVL
Unser neues Testformat prüft Produkte auf ihre Zusammensetzung, den Nutri-Score, den Verarbeitungsgrad und die verbraucherfreundliche Gestaltung der Etiketten. Dieses Mal haben wir Falafel
verschiedenster Marken genauer unter die Lupe genommen.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Konsument
Immer mehr gefälschte Halloumi-Produkte tauchen auf europäischen Märkten auf. Der beliebte Grillkäse darf jedoch laut EU-Vorgaben ausschließlich aus Zypern stammen und trägt eine geschützte
Ursprungsbezeichnung (g.U.). Die AK Oberösterreich hat daher Halloumi-Produkte in heimischen Supermärkten überprüft und kann Entwarnung geben: Alle 7 Halloumis stammen aus Zypern.
Mehr auf den Seiten der Arbeiterkammer
Honig genießt den Ruf, ewig haltbar zu sein – doch dieser Mythos kann täuschen. Aktuelle Analysen zeigen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf Honiggläsern wird nicht immer sachgerecht gewählt.
Die Folge: Verbraucher könnten ein Produkt kaufen, das seine Qualität längst eingebüßt hat – obwohl das MHD noch weit in der Zukunft liegt.
Mehr auf den Seiten des BVLK
Perrier, eine der berühmtesten Mineralwassermarken der Welt, ist in einen handfesten Skandal verwickelt. Das eigentlich zertifiziert-reine Quellwasser aus Südfrankreich wird seit Jahren vor
seiner Abfüllung illegal gereinigt. Damit soll das Wasser unter anderem von Fäkalbakterien befreit werden. Der Konzern Nestlé Waters wird von französischen Behörden und Konsumentenschützern
beschuldigt, die unerlaubten Filter- und Reinigungsmethoden jahrelang verschleiert zu haben. Die französischen Ministerien bis hin zur Staatsspitze billigten diese Vertuschung. Droht nun Perrier
der Entzug des Gütesiegels Mineralwasser?
Zum ORF Beitrag
Insgesamt 66 Eisproben aus 39 Betrieben in ganz Oberösterreich wurden im Rahmen einer landesweiten Schwerpunktaktion der Lebensmittelaufsicht in den Monaten April und Mai gezogen – direkt aus der
Verkaufsvitrine, so wie Konsumentinnen und Konsumenten ihr Eis erhalten. Das Ergebnis zeigt: Die meisten Eisproben waren einwandfrei, doch knapp 20 Prozent mussten beanstandet werden.
Mehr auf MeinBezirk

Hersteller verkaufen Schokoriegel, Pulver und Kapseln als angebliche Wundermittel für die Menstruation. Der foodwatch-Check zeigt: Die Produkte sind teuer, bringen nichts und werden mit
unzulässigen Gesundheitsversprechen beworben.
Mehr auf den Seiten von foodwatch
Mit Honig statt Zucker, Guarana statt Koffein – steckt wirklich mehr Gesundheit in modernen Energydrinks? Die Verbraucherzentrale Bremen klärt im Rahmen eines Marktchecks auf, inwiefern sich
sogenannte „Healthy“ Energydrinks von herkömmlichen Produkten unterscheiden.
Mehr auf den Seiten der Verbraucherzentrale
Bremen
Mit dem Produktnamen „Restful Sleep“ und einem schlafenden Bären hatte die Rocket Sales GmbH ihre melatoninhaltigen Gummibärchen der Marke „IvyBears“ beworben. Nach einer Verbraucherbeschwerde
ging der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen diese Werbung vor und bekam vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main Recht. „Erholsamer Schlaf“ sei eine gesundheitsbezogene Angabe und
weder für das Produkt noch für Melatonin zugelassen.
Mehr auf den Seiten von Lebensmittelklarheit
Süßungsmittel sind Lebensmittelzusatzstoffe. Sie sind als kalorienfreie oder kalorienreduzierte Alternativen für Zucker in vielen verarbeiteten Lebensmitteln wie Erfrischungsgetränken, Süßwaren
und Milchprodukten enthalten. Als Lebensmittelzusatzstoffe unterliegen Süßungsmittel innerhalb der Europäischen Union (EU) einem Zulassungsverfahren nach Verordnung (EG) Nr. 1333/2008. Eine
Voraussetzung für die Zulassung ist ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit. Auch müssen sie auf den Verpackungen von Lebensmitteln grundsätzlich im Zutatenverzeichnis angegeben werden. In der EU
haben derzeit 19 Süßungsmittel eine Zulassung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Fragen und Antworten zu dem Thema zusammengestellt.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für Risikobewertung
Insgesamt wurden 26 Proben Rhabarber auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln im Jahr 2025 untersucht. Alle Proben stammten aus Deutschland, davon waren zehn Proben aus Niedersachsen. Rückstände
von Pflanzenschutzmitteln wurden nicht festgestellt.
Mehr auf den Seiten der LAVES
Niedersachsen
Bereits im Frühjahr 2024 haben wir im Rahmen eines Projekts Radieschen und deren Blätter auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Ein Jahr später nehmen wir die neue
Erntesaison 2025 zum Anlass, die Rückstandssituation erneut zu bewerten: Haben sich die Gehalte verändert? Gibt es neue regulatorische oder analytische Erkenntnisse?
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg

Der Goldene Windbeutel 2025 geht an Mondelez: Die „Milka Alpenmilch“ wurde von 34 Prozent der Teilnehmenden zur dreistesten Werbelüge des Jahres gewählt. foodwatch-Geschäftsführer Dr. Chris
Methmann verkündete den Gewinner heute Morgen live im ARD Morgenmagazin.
Mehr bei foodwatch
Neben normalen und versteckten Preiserhöhungen haben Unternehmen noch andere Möglichkeiten, ihre Gewinnmargen zu erhöhen. Eine nennt sich „Skimpflation“. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt.
Die neuesten Fälle: Tomatenketchup, Bolognese-Sauce, Nuss-Nougat-Creme und Schmelzkäse.
Mehr auf den Seiten der Verbraucherzentrale Hamburg
Knusprig-warme Kräuterbaguettes sind ein Klassiker auf Grillfeiern. Wir haben elf Produkte getestet – und können vier davon mit Bestnote empfehlen. Erfreulich ist, dass die "sehr guten" Baguettes
bereits für 0,99 Euro pro Stück zu haben sind. Kritik üben wir vor allem an Spuren von Pestiziden und zu viel Salz.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Die Hälfte der getesteten Bio-Butterkekse enthält aus unserer Sicht zu viel potenziell krebserregendes Acrylamid, unter den konventionellen Keksen dagegen keiner. Wie kann das sein? Außerdem sind
Rückstände von Pestiziden ein großes Problem. Immerhin: Acht Butterkekse sind "sehr gut".
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Speiseöl lässt sich aus verschiedenen Samen, Nüssen und Kernen pressen, etwa aus Kürbis, Hanf und Sesam. Wir haben 50 Produkte auf Verunreinigungen mit Mineralöl untersucht – und mehr als die
Hälfte fällt durch. Wir finden: Es braucht dringend gesetzliche Grenzwerte.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Stilles Mineralwasser aus der Quelle – reiner geht’s kaum, oder? Unser Test zeigt: Das stimmt nicht immer. In 21 von 53 Wässern stecken Schadstoffe wie Chrom(VI) oder Arsen. In vielen hat das
Labor außerdem die Ewigkeitschemikalie TFA nachgewiesen.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Kindermüslis buhlen in den Supermarktregalen um die Aufmerksamkeit von Eltern und ihrem Nachwuchs. Doch welche Produkte sind wirklich empfehlenswert? Wir haben zehn getestet und nicht wenige sind
"sehr gut". Wir sind aber auch auf Problemstoffe gestoßen. Und: Manche Hersteller sollten aus unserer Sicht ihre Zuckergehalte senken.
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Sommerzeit ist Eiszeit – und wer Tieren etwas Gutes tun möchte, greift am besten zur veganen Variante. Die kommt ganz ohne Milchprodukte aus und wird auf Pflanzenfettbasis hergestellt. Unser Test
zeigt: Geschmacklich ist das kein Problem. Viele Produkte können überzeugen. Doch wie steht es um die Inhaltsstoffe?
Mehr auf den Seiten der Zeitschrift Ökotest
Eiswürfel oder Crushed Ice sind fester Bestandteil der Zutatenliste von Erfrischungsgetränken oder Cocktails. Als Lebensmittel muss das Eis mikrobiologisch unbedenklich sein. Viele
Gastronomiebetriebe stellen es in Eiswürfelbereitern selbst her. Wie wichtig die einwandfreie Hygiene im Herstellungsprozess ist, zeigen die Ergebnisse einer deutschlandweiten Untersuchung.
Mehr auf den Seiten des BVLK
Mikroalgen sind vielen vielleicht als sommerliches Naturphänomen in Tümpeln bekannt, doch finden sie auch in Lebensmitteln Anwendung. Die Werbung verspricht vielseitige gesundheitliche Stärken
und preist sie als wahre Superfoods an - doch halten sie, was die Werbung verspricht? In einem Kooperationsprojekt des CVUA Karlsruhe mit der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität
Leipzig wurden 45 Mikroalgenprodukte mikrobiologisch unter die Lupe genommen. Während in keiner Probe Krankheitserreger oder typische Hygienekeime gefunden wurden, wies jedoch fast jede zweite
Probe erhöhte Keimzahlen an unspezifischen Bakterien auf. Neben den mikrobiologischen Untersuchungen wurden bei einigen Proben auch die Kennzeichnung auf Rechtskonformität geprüft. Hier gab vor
allem übertriebene Gesundheitswerbung Grund zur Beanstandung.
Mehr auf den Seiten der Umweltämter Baden-Württemberg
Laut OLG Köln muss Dubai-Schokolade aus Dubai stammen. Das Gericht bewertet die Bezeichnung Dubai-Schokolade als Herkunftsversprechen und stuft in vier Rechtsverfahren den Vertrieb als unzulässig
ein. Zu Beginn des Hypes sei die Schokolade tatsächlich in Dubai hergestellt worden. Dies würden auch heute noch genügend Verbraucher:innen erwarten.
Mehr auf den Seiten von Lebensmittelklarheit
Bio-Branche fordert Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie und will so regionale Vielfalt stärken Wirte verstehen Regulierungshunger nicht und sind klar gegen eine Verpflichtung.
Mehr auf den Seiten der Kronenzeitung
Ingesamt 32 Proben Milchmischgetränke mit Kaffee hat das Lebensmittel- und Veterinärinstitut des LAVES im Jahr 2024 untersucht. Alle untersuchten Produkte bestanden aus Milch und
zubereitetem Kaffee. Überwiegend enthielten sie Zusatzstoffe wie Stabilisatoren, Verdickungsmittel oder Emulgatoren und einige zusätzlich Aromen wie Kakao, Karamell oder Vanille.
Mehr auf den Seiten der LAVES
Niedersachsen
Geflügelfleisch ist zart, proteinreich, fettarm und daher bestens zur Ergänzung einer Mahlzeit mit Gemüse und Reis oder Nudeln geeignet. Wer keine Zeit oder Lust zum Kochen hat, greift auf
Fertiggerichte wie Konserven oder Menüschalen zurück. Aber was für Geflügelfleisch genau befindet sich denn da eigentlich in der Soße oder Suppe?
Mehr auf den Seiten der Untersuchungsämter Baden-Württemberg
Ex-Angestellte packen über Ekel-Tricks aus.
Tricksereien der Carna-Center-Fleischverarbeiter erschüttern die Branche. Die Fachmärkte haben laut ehemaligen Angestellten ausländisches als Schweizer Fleisch verkauft. Und abgelaufene Ware sei
als Frischfleisch zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten worden.
Mehr auf den Seiten der Zeitung Blick
Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat der Allmedica Arzneimittel GmbH verboten, das Nahrungsergänzungsmittel „Sheko Fb Fett Burner“ weiterhin als „Fett Burner“ zu bezeichnen.
Durchschnittlich informierte Verbraucher:innen würden „Fett Burner“ als Fettverbrenner übersetzen. Der damit versprochene Abbau von Körperfett ist laut dem Gericht ein Wirkversprechen, das für
das Produkt nicht zugelassen ist.
Mehr auf den Seiten von Lebensmittelklarheit
Ziel der Schwerpunktaktion war eine Überprüfung der gesetzlich zulässigen Höchstgehalte von Cumarin in feinen Backwaren einschließlich der traditionellen und saisonalen Backwaren und in
Frühstücksgetreideerzeugnissen einschließlich Müslis. Weiters sollten im Rahmen des EU-Monitorings für Aromen Daten zum Vorkommen von Cumarin in den oben genannten Kategorien und in Getränken
erfasst werden.
151 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. Vier Proben wurden beanstandet.
Mehr auf den Seiten der AGES
Seit der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen zu Belastungen von Hausbrunnen, Mineralwasser, Wein und Getreideprodukten mit der als fortpflanzungsgefährdend eingestuften
Ewigkeits-Chemikalie TFA (Trifluoressigsäure) durch die Arbeiterkammer Oberösterreich und GLOBAL 2000 werden im Internet vermehrt irreführende und verharmlosende Aussagen über die Rolle von
PFAS-Pestiziden verbreitet.
Mehr auf den Seiten der Arbeiterkammer
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat Messwerte von Glycerin in Slush-Ice-Getränken, auch bekannt als „Slush“ oder „Slushy“, gesundheitlich bewertet. Die Messwerte wurden von amtlichen
Lebensmitteluntersuchungsbehörden in mehreren Bundesländern von November 2023 bis Oktober 2024 erhoben.
Glycerin darf in der Europäischen Union (EU) als Zusatzstoff E 422 in vielen Lebensmitteln verwendet werden, unter anderem in aromatisierten Getränken. Die Substanz wird auch zu therapeutischen
Zwecken (zur Senkung eines erhöhten Hirndrucks) eingesetzt. Die gesundheitliche Bewertung der Glycerin-Messwerte in Slush-Eis-Getränken ergab, dass jüngere Kinder bereits bei Verzehrmengen
unterhalb von 200 Milliliter (ml) Glycerin-Mengen aufnehmen können, die der therapeutisch wirksamen Dosis entsprechen oder sie sogar überschreiten.
Mehr auf den Seiten des Bundesinstitut für Risikobewertung
Ziel der Schwerpunktaktion war, möglichst viele und exakte Daten für eine Referenzdatenbank zu erhalten, um zukünftig Rückschlüsse auf am österreichischen Markt angebotenen Marillen ziehen zu
können. Um die Herkunft und Echtheit/Authentizität von Marillen in Österreich überprüfen zu können, wurden authentische Referenzproben (bei Landwirt:innen, direkt vom Feld) sowie dazugehörige
Marktproben aus Österreich gezogen.
45 Proben (davon 26 Referenz- und 19 Marktproben) aus ganz Österreich wurden untersucht.
Mehr auf den Seiten der AGES
Ziel der Schwerpunktaktion war die Überprüfung der auf dem österreichischen Markt befindlichen Bastelsets.
38 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. 12 Proben wurden (teils mehrfach) beanstandet.
Mehr auf den Seiten der AGES