Mikroalgen sind vielen vielleicht als sommerliches Naturphänomen in Tümpeln bekannt, doch finden sie auch in Lebensmitteln Anwendung. Die Werbung verspricht vielseitige gesundheitliche Stärken
und preist sie als wahre Superfoods an - doch halten sie, was die Werbung verspricht? In einem Kooperationsprojekt des CVUA Karlsruhe mit der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität
Leipzig wurden 45 Mikroalgenprodukte mikrobiologisch unter die Lupe genommen. Während in keiner Probe Krankheitserreger oder typische Hygienekeime gefunden wurden, wies jedoch fast jede zweite
Probe erhöhte Keimzahlen an unspezifischen Bakterien auf. Neben den mikrobiologischen Untersuchungen wurden bei einigen Proben auch die Kennzeichnung auf Rechtskonformität geprüft. Hier gab vor
allem übertriebene Gesundheitswerbung Grund zur Beanstandung.
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