Cyanogene Glykoside in Leinsamen

Leinsamen in Schale

Cyanogene Glycoside sind chemische Verbindungen, welche natürlicherweise in einigen Pflanzen vorkommen und aus denen, unter bestimmten Umständen, Blausäure freigesetzt werden kann. In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Amygdalin aus Bittermandeln und Aprikosenkernen bekannt; diese können bei übermäßigem Verzehr auch zu einer Blausäurevergiftung führen. Bei Kindern kann durch den Verzehr von bis zu 30 g Leinsamen eine gesundheitliche Beeinträchtigung nach heutigem Wissensstand nicht ausgeschlossen werden. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch den Verzehr von ganzen, nicht geschroteten Leinsamen oder von Leinöl gilt als ausgeschlossen.

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