Ergebnisse der Untersuchung von Honigproben aus aller Welt auf ein umfangreiches Spektrum von Pestiziden und anderen Stoffen

Honig in Gläsern

Honig ist in Deutschland ein sehr beliebtes Lebensmittel und für Viele aus dem Speiseplan nicht wegzudenken. Ob als Brotaufstrich zum Frühstück, als Topping im Müsli oder als Alternative zu Zucker: Honig wird in unserer Küche vielfältig eingesetzt. Die EU ist zwar nach China der weltweit zweitgrößte Produzent von Honig. Die EU-Produktion kann jedoch den Honig-Hunger der EU-Bürgerinnen und -Bürger nicht komplett stillen. Daher werden jährlich über 150.000 Tonnen Honig in die EU importiert. Diese Honige stammen meist aus der Ukraine, China, Argentinien, Mexiko, Neuseeland und Brasilien. In einer Pilot-Monitoring-Studie der beiden in Baden-Württemberg ansässigen EU-Referenzlabore (EURL) für Pestizide wurden die Gehalte an Pestiziden und anderen relevanten Stoffen ermittelt, um Honig im EU-Binnenmark möglichst zielgerichtet und effizient untersuchen zu können. Das am CVUA Freiburg ansässige EURL für Pestizide in tierischen Lebensmitteln und das am CVUA Stuttgart ansässige EURL für Pestizide, die Einzelbestimmungsverfahren erfordern, untersuchten in der Studie insgesamt 187 Honige.

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