Auf Lebensmittelverpackungen geht es bunt zu. Da tummeln sich neben gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichnungen viele freiwillige Angaben, Siegel, Herkunftszeichen und Symbole. Welche
Voraussetzungen für die Nutzung solcher Labels erfüllt sein müssen, ist sehr unterschiedlich. Sie rufen bei der Kundschaft aber auch Qualitätserwartungen hervor und werden daher gerne zu
Werbezwecken eingesetzt. Andere Siegel ermöglichen eine bewusste Entscheidung für eine bestimmte Art der Lebensmittelerzeugung, wie beispielsweise biologisch produzierte Produkte. Eine gehörige
Portion kritische Wachsamkeit ist jedoch immer angebracht. Denn es macht einen Unterschied, ob z. B. ein Siegel für Tierwohl von der Fleischindustrie oder von einer staatlichen
Kontrollbehörde vergeben wird. Immer gilt: Auch freiwillige Angaben auf Lebensmitteln dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht täuschen.
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