Bärlauch: Vorsicht vor Verwechslungen

Bärlauch in einem Korb

Bärlauch ist eine Wildpflanze, die seit einigen Jahren in der Küche immer häufiger verwendet wird. Seine frischen Blätter eignen sich als Zutat für Kräuterquark, Suppen, Saucen oder Salate. Aufgrund der großen Beliebtheit dieser Gewürzpflanze begeben sich immer mehr Menschen in den Wald, um das schmackhafte Lauchgewächs selbst zu sammeln. Für viele beginnt die Bärlauchsaison, wenn die Frühlingstage im April sonniger und wärmer werden und die Pflanzen ihren charakteristischen Duft verströmen. „Der knoblauchartige Geruch ist ein typisches Erkennungsmerkmal des Bärlauchs. Dennoch wird die Pflanze von Sammlern immer wieder mit giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt“, sagt Dr. Yuri Bruinen de Bruin, Leiter der Fachgruppe Nationales Vergiftungsregister. Solche Verwechslungen führen immer wieder zu Vergiftungsfällen, die teilweise tödlich enden.

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